Autobatterie entsorgen

Autobatterie entsorgen

Kauft man eine neue Starterbatterie muss man die alte Autobatterie entsorgen.

Kauft man eine neue Starterbatterie muss man die alte Autobatterie entsorgen.

Wenn ihnen das Überbrücken als Starthilfe nicht mehr reicht und eine neue Autobatterie gekauft werden muss, muss man die alte Autobatterie entsorgen. Was man genau dabei beachten muss und wie man den Batteriepfand über 7,50€ zurück bekommt erfahren sie auf dieser Seite.

Die alte Starterbatterie gehört dabei nicht in den Hausmüll, es handelt sich um Sondermüll der korrekt entsorgt werden muss.

Wenn man eine neue Autobatterie kauft und nicht eine alte abgibt muss man zusätzliche einen Pfand in Höhe von 7,50€ bezahlen. Bestellen sie also eine Autobatterie im Internet können sie den Pfand vom Verkäufer zurück bekommen, wenn sie die alte Batterie bei einem Wertstoffhof entsorgen und den Entsorgungsbeleg dem Verkäufer zukommen lassen, dieser überweist ihnen dann den Pfand zurück.

Die Öffnungszeiten der kommunalen Wertstoffhöfe gilt es hierbei zu beachten. Auf dem Weg dahin muss die alte Batterie für den Transport gut gesichert werden, damit sie nicht umkippt und eventuell ausläuft. So sollte man eine alte Decke oder Zeitung unterstelle um das Auto zu schützen.

Autobatterie entsorgen wie geht man vor

Die fachgerechte Entsorgung der Autobatterie schont die Umwelt und bringt den Pfand zurück.

Die fachgerechte Entsorgung der Autobatterie schont die Umwelt und bringt den Pfand zurück.

Nach der Batterieverordnung muss jeder Händler der Starterbatterien verkauft auch alte in haushaltsüblichen Mengen zurück nehmen, sofern er den gleichen Typ zum Verkauf anbietet, also 61 Ah oder 44 aH etc. Im Idealfall gibt man die alte Batterie dort zurück wo man sie gekauft hat um Komplikationen zu vermeiden. Auch den Kaufbeleg der neuen Batterie sollte man nicht nur für eine mögliche Garantie gut aufbewahren. Da die Kassenbons gerne verbleichen unter Lichteinfluss sollte man ihn dringen fotokopieren und mit abheften.

Kauft man also eine neue Batterie und gibt gleichzeitig eine alte ab, fällt kein Pfand ab. Kauft man eine neu Batterie und gibt keine alte ab zahlt man 7,50€ Pfand. Gibt man nur eine alte Batterie ab erhält man seinen Pfand ausgezahlt, ähnlich wie bei einem Kasten Wasser oder Bier.

Das fachgerechte Entsorgen der Autobatterie sorgt also dafür, dass man seinen Pfand zurückbekommt und dass die Umwelt geschont wird.

Kauft man Autobatterien im Internet kann man viel Geld sparen, meist gut 2/3 bis 1/2 des Preises im Fachhandel, da hier meist Personal- und Lagerkosten geringer sind. Auch entfällt teils der Pfand da der Verkäufer diesen für einen übernimmt. Die alte Autobatterie kann dennoch in einem stationären Laden kostenlos zur fachgerechten Entsorgung abgegeben werden. Mitunter kann man auch bei einem Entsorger einen Beleg über die Entsorgung bekommen und so zuvor entrichteten Pfand beim Verkäufer zurück erhalten.

Dank Rückgaberecht nach dem Fernabsatzgesetzt kann man bei Fehlkäufen auch in der Regel innerhalb von 14 Tagen noch Umtauschen.

Aufbau von Autobatterien

Beim Kauf einer Autobatterie ist die Ah Angabe wichtig und die Abmessung damit sie in den Motorraum passt.

Beim Kauf einer Autobatterie ist die Ah Angabe wichtig und die Abmessung damit sie in den Motorraum passt.

Autobatterien enthalten ein Elektrolyt, die Batteriesäure die sich einem Behälter aus säurebeständigem Material befindet. Als Batteriesäure nutzt man 37% Schwefelsäure. Dabei muss die Batterie viel Energie für den Startvorgang liefern.

Weiterhin sind im Kerngehäuse 2 Platte die abwechselnd mit Plus und Minus beschaltet werden. Die Pole der Batterie und die Platten sind aus Blei gefertigt. Ein Kurzschluss wird durch einen Separator zwischen den Platten vermieden. Durch Blei und Schwefelsäure entsteht eine chemische Reaktion bei der Gase entstehen. Deshalb hat die Batterie einen Gasauslass, damit diese nicht aufbläht.

Es bildet sich an der positiv geladenen Platte Bleioxid wenn die Batterie geladen ist, an den negativen bildet sich ein Bleischwamm. Kommt es zur Entladung der Batterie bildet sich Bleisulfat und es wird elektrische Energie und Wasser freigesetzt. Beim Aufladen läuft der chemische Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ab.

Bei einer nicht wartungsfreien Autobatterie muss man Wasser (destilliertes Wasser) nachfüllen in den Batteriezellen wenn der Wasserstand zu niedrig ist.

Gerade an heißen Sommertagen sollte man daher den Flüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren.

Bei wartungsfreien ist dieses nicht nötig sein, man sollte den Flüssigkeitsstand dennoch ab und an kontrollieren. Durch den Gasaustritt wird verhindert das sich Knallgas bilden kann und es zu Explosionen oder Bersten des Batteriegehäuses durch Druck kommen kann.

Aber mit der Zeit verschleißt jede Batterie auch wenn man sie regelmäßig wartet und vor Kälte schützt. Starte der Wagen nicht mehr, muss man die Batterie wechseln. Dann müssen die Befestigungsmuttern gelöst werden und eine neue Batterie fest verschraubt und angeschlossen werden.

Bei Saisonfahrzeugen die viel in der Garage stehen, Autos die vor allem in der Stadt bewegt werden und so kaum den Akku vollständig laden und auch für Motorräder und Roller bieten sie mobile Aufladegeräte für Autobatterien an, um diese fit für den Winter zu machen.

Batteriearten

Man unterscheidet Blausäure Batterien, EFB Batterien und AGM Batterien. Klassische Batterien sind Blausäure Batterien mit guten Kaltstartwerten und hoher Lebensdauer.

Es gibt sie in wartungsfrei und nicht wartungsfrei.

Sie sind recht günstig in der Anschaffung. Wenn man das Fahrzeug lange stehen lässt sinkt jedoch die Lebensdauer der Batterie. Es kommt zu einer starken Selbstentladung bis das Fahrzeug nicht mehr anspringt.

Fahrzeuge mit vielen Stromabnehmern und Start-Stopp-Automatik benötigen anderen Batterien, die AGM Batterie ist die leistungsstärkste. Sie sollte nicht durch EFB oder Blausäure Batterien ersetzt werden.

Die EFB Batterie liegt von der Leistung her dazwischen.

Wechselt man die Batterie sollte Daten beachten:

  • Spannung
  • Kapazität (angegeben in Amperestunden Ah)
  • Die Abmessung
  • Die Polanordnung
  • Kälteprüfstrom

Die Nennkapazität wird in Ah angegeben, je mehr elektrische Verbraucher vorhanden sind umso höher sollte der Wert sein. Häufig sind Batterien von über 60 Ah für moderne Autos empfehlenswert.

Aber auch der Fahrzeugetyp und die Herstellervorgaben sind entscheidend.

Eine Batterie hält meist 4 bis 6 Jahre je nach Fahrweise, so lädt sie sich gerade bei Kurzstrecken kaum auf bzw. nie komplett. Steht der Wagen in der Garage im Winter wird die Batterie auch vor Kälte geschont und hält länger.

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