E-Kennzeichen

E-Kennzeichen

E-Kennzeichen bieten den Haltern einige Privilegien wie kostenlose Parken.

E-Kennzeichen bieten den Haltern einige Privilegien wie kostenlose Parken.

Die E-Kennzeichen bieten als Sonderkennzeichen den Haltern von elektrisch oder von Brennstoffzellen angetriebenen Fahrzeugen einige Privilegien.

So können diese beispielsweise kostenlos parken oder auch die Busspur beim Fahren nutzen.

Welche Vorteile es für E-Kennzeichen gibt und welche Fahrzeuge eines erhalten erfahren sie in den folgenden Abschnitten.

Die E-Kennzeichen können von den Zulassungsstellen auch in Kombination mit Saisonkennzeichen ausgeben werden. Ausländische Fahrzeuge können für 11€ von der Zulassungsstelle eine E-Plakette erhalten, sofern sie nicht schon im Ursprungsland eine E-Plakette oder ein E-Kennzeichen erhalten haben.

Privilegien von E-Kennzeichen

Fahrzeuge mit E-Kennzeichen können in einigen Kommunen die Busspur zur Fahrt nutzen.

Fahrzeuge mit E-Kennzeichen können in einigen Kommunen die Busspur zur Fahrt nutzen.

Die E-Kennzeichen beginnen mit dem Buchstaben E und erhalten in einigen Kommunen spezielle Rechte. Je nach Kommunen kann so die Busfahrspur mitgenutzt werden oder gebührenfrei geparkt werden. Dieses ist jedoch nicht bundesweit einheitlich. Möglich wird dieses durch das Elektromobilitätsgesetz kurz EmoG aus dem Jahr 2015.

So gab es im Jahr 2017 schon knapp 23.000 Autos die rein elektrisch angetrieben werden.

Aber auch Hybrid-Autos die also nur zum Teil durch Strom fahren können von den Privilegien profitieren. Man spricht auch von Plug-in-Hybridwagen die von außen aufgeladen werden und weniger als 50 Gramm Co2 je Kilometer ausstoßen bzw. 30 km oder ab 2018 mindestens 40 km voll elektrisch zurücklegen können.

Gerade die unterschiedlichen möglichen Reichweiten und hohen Anschaffungskosten stehen einer weiten Verbreitung von E-Autos im Wege. Ursprünglich sollten bis 2020 bereits 1 Millionen Autos zugelassen sein.

So können zum Beispiel die Halter mit einem E-Kennzeichen in Hamburg kostenfrei parken. Aber die Nutzung von der Busspur durch private Fahrzeuge wird von vielen Kommunen und Städten als kritisch angesehen, da so der Bus-Nahverkehr beeinträchtigt werden könnte, wenn diese Spuren künftig von anderen Fahrzeugen als Bussen genutzt würden.

In München können beispielsweise E-Autos beim Laden an den Ladestationen kostenlos geparkt werden.

Kritisch betrachtet wird auch, dass gerade Hybridfahrzeuge die die meiste Reichweite mit einem Verbrennungsmotor bewältigen können ebenfalls privilegiert werden, obwohl sie viel Benzin verbrauchen.

Vorteile für Gewerbetreibende

In München wird die Elektromobilität mit bis zu 4000€ pro Fahrzeug gefördert. Dafür will die Stadt München in Zukunft 22 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Dieses gilt für Gewerbetreibende, Unternehmen, freiberuflich Tätige und gemeinnützige Organisationen.

Weitere 100 Ladestationen sind in der Stad München geplant.

Wer nur mit Ökostrom auflädt soll 500€ als Bonus bekommen.

Legt man sein Auto mit Verbrennungsmotor still winken zusätzlich weitere 1000€.

Eine blaue Plakette soll zukünftig für Diesel-Fahrzeuge mit hohem Co2-Ausstoß zu Fahrverboten führen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.