KFZ-Zulassung

KFZ-Zulassung

Wer ein KFZ für bei der örtlichen Zulassungsstelle oder in dem zuständigen Bürgerbüro anmelden, abmelden oder ummelden möchte, benötigt einige vorgeschriebene Unterlagen.

KFZ-Zulassung was gilt es hier zu beachten?

KFZ-Zulassung welche Dokumente werden für Zulassung und Abmeldung benötigt.

KFZ-Zulassung welche Dokumente werden für Zulassung und Abmeldung benötigt?

Die Zulassungsstelle untersteht als der zugehörigen Stadt, dem Kreis oder dem Landratsamt und führt das behördliche Genehmigungsverfahren der Straßenzulassung durch.

In großen Städten empfiehlt es sich online vorab einen Termin bei der Zulassungsstelle geben zu lassen. Sonst benötigt man neben der dort gezogenen Nummer je nach Tag und Besucher aufkommen auch einiges an Zeit und Geduld. Eine Liste mit den Adressen deutscher Zulassungsstellen finden sie hier. Damit sie nicht vergebens warten und sich am Ende rausstellt, dass sie nicht alle Unterlagen bei sich haben finden sie hier eine Auflistung der benötigten Unterlagen um ein Fahrzeug bei der Zulassungsstelle zuzulassen.

Welche Unterlagen werden für die KFZ-Zulassung benötigt?

  • Den Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief, sowie eine HU-Bescheinigung mit der AU – (Abgasuntersuchung), die sich aber in der Regel aus dem Fahrzeugschein und dem vermerkten TÜV-Stempel ergibt
  • Personalausweis oder Reisepass samt Meldebestätigung, im Falle, dass man im Auftrag von jemanden handelt, ist dessen Vollmacht und dessen Personalausweis nötig
  • Die Doppelkarte der Versicherung zum Nachweis einer abgeschlossenen KFZ-Haftplichtversicherung für das Fahrzeug bzw. elektronische Versicherungsbestätigung (eVB)
  • eine Bankverbindung für den Einzug der KFZ-Steuer
  • eine Typengenehmigung bzw. Gutachten für den Kraftfahrzeugverkehr nach § 21 StVZO
  • Vereine und Gewerbe benötigen einen Auszug aus dem Vereins- bzw. Handelsregister

Bei der Ummeldung im selben Landkreis benötigt man nur:

  • Den Fahrzeugschein
  • Personalausweis oder Reisepass mit aktuell gültiger Adresse
  • Prüfbescheid der letzten HU

Die Ummeldung kostet je nach Ort ca. 20 bis 40 Euro.

KFZ-Abmeldung

Möchte man das Fahrzeug außer betrieb setzen so benötigt man nur den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1) und das amtliche Kennzeichen.

Die Außerbetriebsetzung wird von der Zulassungsstelle unmittelbar der KFZ-Versicherung gemeldet und an das Finanzamt weiter geleitet.

Abhängig vom Landkreis kann man am Tag der Abmeldung noch mit dem Fahrzeug fahren, sofern die KFZ-Haftpflichtversicherung noch besteht. Hier sollte man mit der Versicherung Rücksprache halten.

Für eine erneute Anmeldung des abgemeldeten Fahrzeuges kann man, sofern noch keine 7 Jahre verstrichen sind, eine Anmeldung mit dem Nachweis einer neuen Hauptuntersuchung durchführen. Nach 7 Jahren Stilllegungszeit ist eine Vollabnahme der Prüfstelle nötig.

Auch kann man das Kennzeichen noch 12 Monate nach der Abmeldung für sich reservieren lassen, wenn man den Landkreis beibehält.

Bei einer Verschrottung des Fahrzeuges muss man den Verwertungsnachweis bei der Zulassungsstelle vorlegen.

Die Außerbetriebsetzung kostet je nach Landkreis um die 7,70 Euro. Ist das Fahrzeug noch in einem anderen Kreis gemeldet fallen häufig weitere 5 Euro Gebühren an.

Eine Verschrottung kommt der früheren endgültigen Stilllegung gleich.

Autokennzeichen online abmelden

Seit 2015 ist es im Zuge des Projektes „i-KFZ“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur möglich ein Autokennzeichen online abzumelden.

Ziel ist es hier, dass der Fahrzeughalter mit Hilfe des neuen Personalausweises sein Fahrzeug online außer Betrieb setzen kann. Dadurch sollen den Bürgern und den Zulassungsbehörden Zeit und Geld erspart werden. Wie Verkehrsminister Dobrindt 2015 auf der CeBIT in Hannover verlauten ließ.

Daher werden seit 2015 neue Stempelplaketten und Zulassungsbescheinigungen verwendet bei der KFZ-Zulassung, die einen verdeckten Sicherheitscode enthalten. Mit diesem Sicherheitscode kann man auf den Portalen der zuständigen Zulassungsbehörde bzw. über ein zentrales Portal des Kraftfahrt-Bundesamtes einen Antrag auf eine Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges stellen.

 

 

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