Verbotene Kennzeichen

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});

Verbotene Kennzeichen

Verbotene Kennzeichen, nicht alle Kennzeichen sind bei der Vergabestelle erlaubt.

Verbotene Kennzeichen, nicht alle Kennzeichen sind bei der Vergabestelle erlaubt.

Bei der Vergabe von deutschen Autokennzeichen gibt es einige die verboten sind. Das jedoch ab und an Fehler im System vorkommen zeigt der folgende Fall.

So wurde das verbotene Kennzeichen „AIC- HH 88“ vergeben.

Möchte man im Augsburg oder im Landkreis Aichbach-Friedberg ein Kennzeichen mit dem Kürzel „IS“ erhalten so ist dieses wie „AIC-IS“ nicht mehr möglich, da die Kombination „IS“ mit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Verbindung gebracht werden könnte und nicht beispielsweise als Initialen von „Inge Schmidt“.

Seit April 2018 ist dieses so. Möglich Anfragen vom Augsburger Bürgerbüro werden an die Zulassungsstelle weiter geleitet. Missverständnisse sollen vermieden werden.

Damit soll vermieden werden, dass Autofahrer unter falschen Verdacht geraten oder das der Wagen von arabischstammisch aussehenden Fahrer unnötig verkratzt werden, da man sie als Bombenleger betrachten könnte.

Ob das Kürzel IS vergeben wird für „Islamischer Staat“ ist somit abhängig von der Vergabestelle. Ähnliches gilt für Kürzel wie HH, so könnte man ihnen eine rechte Gesinnung unterstellen. So kann das Kürzel HH nicht nur für Heinz Heinrich stehen sondern auch für Heil Hitler. Daher werden auch Kürzel wie HJ für Hitlerjugend, KZ für Konzentrationslager, NS (Nationalsozialismus), SS (Schutzstaffel) , SD (Reichssicherheitsdienst) oder SA (Sturmabteilung) nicht vergeben und zwar deutschlandweit.

Die Empfehlung geht auf eine Liste zurück des Bundesverkehrsministeriums aus den 1990er Jahren.

Für ein Kürzel wie IS oder HH gibt es jedoch keine Weisung des Verkehrsministeriums, so kann das Kürzel mit unter vergeben werden, abhängig von der Stadt bzw. dem Landkreis.

So wurde das Kennzeichen WOH-HH 88 beispielsweise 2018 vergeben, im Kreis Kassel, interessanterweise sogar an einen deutschen Besitzer mit türkischen Wurzeln, der damit Provokation erreichen wollte. Es ging dem Besitzer um das Pradoxe, so erwartet man bei dem Autokennzeichen anderes als das was man aus dem Wagen aussteigen sieht. Allerdings wurden ihm auch Zettel unter den Scheibenwischer geklemmt mit „Asoziales Kennzeichen! Denken Sie, das ist cool?“ oder es wird getuschelt und gezeigt.

So hat der Besitzer es als Wunschkennzeichen für 12,80 € erhalten, wie man auch andere Kennzeichen bei der Vergabestelle der Stadt und des Landkreis Kassel erhält.

Ein Kürzel wie HJ, SS oder HH ist in Hessen verboten, wie in allen Bundesländern, neben KZ, NS und SA.

Im Schwalm-Eder-Kreis sind seit 2016 AH, HH, IS und 88 nicht mehr erlaubt. Das Kürzel für den Verwaltungsbezirk lautet der Zulassungsstelle lautet N. Das S wird verboten um die Kombinatin NS zu vermeiden. Ebenso wie PD oder SU die auf das N folgen, um NSU als Abkürzung für die Terrororganisation Nationalsozalistischer Untergrund und NPD zu vermeiden. Auch ein Kürzel wie WC ist verboten und nicht nur historisch aufgeladene Kombinationen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.