Kennzeichen sorgt für Aufsehen

Kennzeichen sorgt für Aufsehen

In Deutschland sind nicht alle Kombinationen bei Kennzeichen erlaubt.

In Deutschland sind nicht alle Kombinationen bei Kennzeichen erlaubt.

In Bautzen hat die Polizei nach einem gestohlenen Auto gefahndet mit vermeintlichem Hitler-Kennzeichen. Es kam dabei heraus, dass der Besitzer ein Migrant aus Syrien ist.

Er hatte die Kennzeichen Kombination BZ AH – 8888 gewählt da AH seine Initialen sind und er die 8888 schön fand.

Dabei kann das Kürzel für „AH“ als „Adolf Hitler“ interpretiert werden. Auch die 8 steht als 8. Buchstabe H im Alphabet in der Verdoppelung 88 für HH also „Heil Hitler“.

Das Kürzel hatte in den sozialen Medien für viel Aufregung und Spekulationen um einen Nazi-Zusammenhang gemacht.

Auch wurde vermutet, dass ein solches Autokennzeichen gar nicht erst vergeben werden darf.

Im Landkreis Bautzen war die die Vergabe des Kennzeichens kein Problem. Der Syrer hatte sie für seinen schwarzen Touran ohne Probleme zugeteilt bekommen.

Der Syrer war im Jahr 2014 mit seiner Familie aus Aleppo nach Deutschland geflüchtet.

Die Fahrzeugzulassungsstelle sieht ein bundesweites Verbot nur für Kombinationen wie SA, SS, HJ und KZ vor. In Sachsen und vielen anderen Bundesländern ist auch das Kürzel NS verboten bei der Wahl eines Wunschkennzeichens.

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