
Ein Stau auf der Autobahn kostet nicht nur Zeit, sondern birgt auch erhebliche Unfallgefahren. Besonders kritisch sind das Stauende, unaufmerksame Spurwechsel und eine zu spät gebildete Rettungsgasse.
Wer sich einem Stau nähert, sollte frühzeitig die Geschwindigkeit reduzieren, ausreichend Abstand halten und den nachfolgenden Verkehr bei einer plötzlichen Gefahr mit dem Warnblinklicht warnen. Sobald der Verkehr nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fährt oder zum Stillstand kommt, muss eine Rettungsgasse gebildet werden.
Das Wichtigste in Kürze
- Geschwindigkeit vor dem Stauende frühzeitig und gleichmäßig reduzieren.
- Ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.
- Bei einem plötzlichen Stauende das Warnblinklicht einschalten.
- Bereits bei Schrittgeschwindigkeit eine Rettungsgasse bilden.
- Seitenstreifen und Rettungsgasse niemals zum schnelleren Vorankommen benutzen.
- Nicht wenden, rückwärtsfahren oder eigenmächtig eine Anschlussstelle entgegen der Fahrtrichtung ansteuern.
- Das Fahrzeug nur bei einem Notfall oder einer konkreten Gefahr verlassen.
Vor der Fahrt auf einen möglichen Stau vorbereiten
Staus lassen sich nicht immer vermeiden. Das Risiko langer Wartezeiten kann jedoch durch eine gute Reiseplanung reduziert werden.
Vor längeren Autobahnfahrten empfiehlt es sich:
- aktuelle Verkehrsmeldungen zu prüfen,
- Baustellen und bekannte Engpässe zu berücksichtigen,
- ausreichend Zeitreserven einzuplanen,
- rechtzeitig zu tanken oder das Elektroauto zu laden,
- Getränke und bei langen Fahrten etwas Proviant mitzunehmen,
- Warnweste, Warndreieck und Verbandkasten zu kontrollieren sowie
- eine sichere Alternativroute vorzubereiten.
Besonders an Ferienwochenenden, vor Feiertagen und zu Beginn oder Ende der Schulferien ist mit starkem Reiseverkehr zu rechnen.
Das Fahrzeug sollte außerdem über ausreichend Kraftstoff oder Akkuladung verfügen. Wer wegen vermeidbaren Kraftstoffmangels auf der Autobahn liegen bleibt, bringt sich und andere in Gefahr. Weitere Hinweise bietet der Beitrag zum Thema Tank auf der Autobahn leer.
Warum das Stauende besonders gefährlich ist
Das größte unmittelbare Risiko besteht häufig nicht mitten im Stau, sondern an seinem Ende. Fahrer erkennen die stehenden Fahrzeuge möglicherweise zu spät oder unterschätzen, wie stark sie abbremsen müssen.
Besonders schwere Unfälle entstehen, wenn schnell fahrende Pkw oder Lkw nahezu ungebremst auf das Stauende auffahren. Deshalb sollte man den Verkehr weit voraus beobachten und nicht nur auf das unmittelbar vorausfahrende Auto achten.
Anzeichen für ein nahes Stauende können sein:
- Bremslichter mehrerer Fahrzeuge in der Ferne,
- eingeschaltete Warnblinker,
- Verkehrsmeldungen im Radio oder Navigationsgerät,
- elektronische Warnanzeigen und Tempolimits sowie
- plötzlich dichter werdender Verkehr.
Richtig auf das Stauende zufahren

Wer ein Stauende erkennt, sollte kontrolliert und möglichst früh reagieren:
- Fuß vom Gas nehmen und Geschwindigkeit gleichmäßig reduzieren.
- Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößern.
- Innen- und Außenspiegel beobachten.
- Bei einer plötzlich auftretenden Gefahr das Warnblinklicht einschalten.
- Nicht abrupt und ohne Not den Fahrstreifen wechseln.
- So anhalten, dass noch etwas Sicherheitsabstand zum Vordermann bleibt.
Das Warnblinklicht macht den nachfolgenden Verkehr auf das unerwartete Hindernis aufmerksam. Sobald erkennbar ist, dass die folgenden Fahrzeuge reagieren und die Gefahr vorüber ist, kann es wieder ausgeschaltet werden.
Rettungsgasse richtig bilden
Die Rettungsgasse muss nicht erst gebildet werden, wenn ein Krankenwagen im Rückspiegel erscheint. Sie ist bereits vorgeschrieben, sobald Fahrzeuge auf einer Autobahn oder Außerortsstraße mit mindestens zwei Fahrstreifen je Richtung nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder zum Stillstand kommen.
Die Gasse entsteht immer zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts danebenliegenden Fahrstreifen.
- Zwei Fahrstreifen: Fahrzeuge links fahren nach links, Fahrzeuge rechts nach rechts.
- Drei Fahrstreifen: Der linke Fahrstreifen fährt nach links, die beiden anderen nach rechts.
- Vier oder mehr Fahrstreifen: Nur die Fahrzeuge ganz links fahren nach links, alle übrigen nach rechts.
Eine einfache Merkhilfe lautet: Die linke Hand steht für den linken Fahrstreifen, die übrigen Finger für alle anderen Fahrstreifen. Die Rettungsgasse liegt zwischen Daumen und Zeigefinger.
Die Gasse muss während des gesamten Staus freigehalten werden. Nach dem ersten Einsatzfahrzeug können weitere Fahrzeuge der Polizei, Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Autobahnmeisterei oder ein Abschleppdienst folgen.
Darf der Seitenstreifen zum Bilden der Rettungsgasse benutzt werden?
Reicht der Platz auf der Fahrbahn nicht aus, dürfen Fahrzeuge vorsichtig bis auf den Seitenstreifen ausweichen, um eine ausreichend breite Rettungsgasse zu schaffen. Der Seitenstreifen darf dadurch jedoch nicht blockiert oder zum eigenen schnelleren Vorankommen benutzt werden.
Rettungsgasse niemals selbst befahren
Die Rettungsgasse ist ausschließlich für berechtigte Polizei- und Hilfsfahrzeuge bestimmt. Autofahrer und Motorradfahrer dürfen einem Einsatzfahrzeug nicht durch die Gasse folgen.
Das unberechtigte Befahren einer Rettungsgasse wird noch strenger geahndet als das Nichtbilden. Zudem besteht die Gefahr, weitere Einsatzfahrzeuge zu behindern oder Menschen an der Unfallstelle zu gefährden.
Darf man den Seitenstreifen im Stau benutzen?
Nein. Der Seitenstreifen ist keine zusätzliche Fahrspur. Auch wer nur bis zur nächsten Ausfahrt fahren möchte, darf ihn nicht eigenmächtig benutzen.
Eine Ausnahme besteht, wenn die Polizei den Seitenstreifen ausdrücklich freigibt oder Verkehrszeichen seine Nutzung als zusätzlichen Fahrstreifen erlauben. Ohne eine solche Freigabe drohen beim Befahren zum schnelleren Vorankommen 75 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
Dürfen Motorräder durch den Stau fahren?
Motorradfahrer dürfen sich grundsätzlich nicht zwischen den Fahrzeugreihen durchschlängeln. Dabei kann es zu unzulässigem Rechtsüberholen, zu geringen Seitenabständen und gefährlichen Situationen durch plötzlich geöffnete Türen oder wechselnde Fahrstreifen kommen.
Auch die Rettungsgasse darf von Motorradfahrern nicht als freie Spur benutzt werden. Je nach konkretem Verstoß können Bußgeld, Punkte und weitere Folgen entstehen.
Motorradfahrer sollten sich wie andere Fahrzeuge einordnen und an der Bildung der Rettungsgasse beteiligen. Bei großer Hitze oder einer gesundheitlichen Notlage sollte über den Notruf Hilfe angefordert werden, anstatt eigenmächtig durch die Fahrzeugschlangen zu fahren.
Darf man im Stau aussteigen?
Autobahnen dürfen von Fußgängern grundsätzlich nicht betreten werden. Deshalb sollte man auch bei vollständig stehendem Verkehr im Fahrzeug bleiben.
Ein Aussteigen kommt nur bei einem Notfall oder einer konkreten Gefahr in Betracht, zum Beispiel:
- bei einem Unfall,
- bei einer Fahrzeugpanne,
- bei Rauch oder Feuer,
- bei einem medizinischen Notfall oder
- wenn Polizei oder Rettungskräfte dazu auffordern.
Wer aussteigen muss, sollte eine Warnweste anlegen, das Fahrzeug möglichst auf der dem Verkehr abgewandten Seite verlassen und sich nicht unnötig auf der Fahrbahn aufhalten.
Kinder und Haustiere dürfen auch bei einem längeren Stau nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückgelassen werden. Bei großer Hitze kann sich der Innenraum schnell gefährlich aufheizen.
Handy im Stau benutzen
Auch im Stau gelten die Vorschriften zur Nutzung elektronischer Geräte. Dass das Fahrzeug vorübergehend steht, erlaubt nicht automatisch die Benutzung eines Smartphones in der Hand.
Wer telefonieren, Nachrichten lesen oder die Route ändern möchte, sollte dafür eine zulässige Freisprecheinrichtung beziehungsweise eine sichere, vorschriftsmäßige Bedienung nutzen. Das Smartphone sollte keinesfalls während des langsamen Weiterrollens bedient werden.
Spurwechsel und Reißverschlussverfahren
Häufig entstehen Staus durch Baustellen oder endende Fahrstreifen. In diesem Fall gilt das Reißverschlussverfahren: Der endende Fahrstreifen wird bis kurz vor die Verengung genutzt. Erst dort ordnen sich die Fahrzeuge abwechselnd in den weiterführenden Fahrstreifen ein.
Ein sehr früher Spurwechsel wirkt zwar höflich, kann den Rückstau aber unnötig verlängern. Wer sich bereits auf dem durchgehenden Fahrstreifen befindet, muss unmittelbar vor der Verengung jeweils ein Fahrzeug einfädeln lassen.
Während eines normalen Staus sollte man unnötige Spurwechsel vermeiden. Häufiges Wechseln bringt meist keinen Zeitgewinn, erhöht aber das Unfallrisiko und kann den Verkehrsfluss zusätzlich stören.
Abstand auch im Stau einhalten
Auch bei sehr langsamem Verkehr sollte ein kleiner Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug bleiben. Das hat mehrere Vorteile:
- Bei einer Panne kann das Fahrzeug leichter vorbeigelenkt werden.
- Die Rettungsgasse lässt sich besser korrigieren.
- Kleine Auffahrunfälle werden vermieden.
- Beim Anfahren muss nicht jede Bewegung des Vordermanns sofort nachvollzogen werden.
Bei Gefälle oder glatter Fahrbahn ist zusätzlicher Abstand sinnvoll. Wer ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe fährt, sollte beim Anfahren besonders auf ein mögliches Zurückrollen achten.
Verhalten bei großer Hitze
Ein längerer Stau kann im Sommer zur Belastung werden. Ausreichend Wasser sollte deshalb bei längeren Fahrten immer griffbereit sein.
Zusätzlich helfen folgende Maßnahmen:
- Fahrzeuginnenraum möglichst kühl halten,
- direkte Sonneneinstrahlung auf Kinder reduzieren,
- regelmäßig trinken,
- auf Anzeichen von Kreislaufproblemen achten und
- bei einem medizinischen Notfall sofort den Notruf wählen.
Bei Übelkeit, Schwindel, Verwirrtheit oder Bewusstseinsstörungen darf nicht einfach bis zur nächsten Raststätte gewartet werden. In einem akuten Notfall sollte die Rettungsleitstelle verständigt und der genaue Standort mit Autobahnnummer, Fahrtrichtung und Kilometerangabe genannt werden.
Stau im Winter
Im Winter können Schnee, Eis oder gesperrte Strecken zu langen Wartezeiten führen. Für längere Fahrten sind warme Kleidung, Decken, Getränke und ein geladener Mobiltelefon-Akku sinnvoll.
Der Kraftstofftank beziehungsweise der Akku sollte nicht nahezu leer sein. Heizung, Beleuchtung und weitere Verbraucher benötigen Energie. Trotzdem sollte der Motor nicht unnötig laufen, wenn dies nach Situation und Fahrzeug gefahrlos vermieden werden kann.
Schnee darf nicht für kurze Spaziergänge auf der Autobahn genutzt werden. Auch bei vollständigem Stillstand können sich Fahrzeuge plötzlich wieder bewegen oder Einsatzfahrzeuge durch die Rettungsgasse fahren.
Was tun bei einer Panne im Stau?
Bleibt ein Fahrzeug im Stau liegen, sollte zunächst das Warnblinklicht eingeschaltet werden. Wenn möglich, das Fahrzeug ohne Gefährdung an den rechten Rand oder auf den Seitenstreifen bringen.
Anschließend gilt:
- Warnweste anlegen.
- Fahrzeug möglichst auf der verkehrsabgewandten Seite verlassen.
- Mitfahrer an einen geschützten Ort bringen.
- Pannendienst verständigen.
- Bei akuter Gefahr oder einem Unfall den Notruf wählen.
- Ein Warndreieck nur aufstellen, wenn dies ohne erhebliche Eigengefährdung möglich ist.
Die Rettungsgasse darf nicht blockiert werden. Bei der Standortangabe helfen Autobahnnummer, Fahrtrichtung, letzte Ausfahrt und Kilometerangabe.
Wenden und Rückwärtsfahren sind verboten
Auch bei einer vollständigen Autobahnsperrung dürfen Verkehrsteilnehmer nicht selbstständig wenden oder rückwärts zur letzten Ausfahrt fahren. Das gilt ebenfalls, wenn andere Fahrer bereits damit begonnen haben.
Ein Umkehren ist nur nach ausdrücklicher Anweisung und unter Kontrolle der Polizei zulässig. Eigenmächtiges Wenden oder Rückwärtsfahren kann Bußgeld, Punkte, Fahrverbot und bei einer konkreten Gefährdung auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Bußgelder bei Stau auf der Autobahn
Die folgenden Beträge sind Regelsätze. Bei mehreren Verstößen, Vorsatz, Gefährdung oder Sachbeschädigung können weitere Folgen hinzukommen.
| Verstoß | Bußgeld | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|
| Autobahn ohne Notfall als Fußgänger betreten | 10 Euro | – | – |
| Seitenstreifen zum schnelleren Vorankommen benutzt | 75 Euro | 1 | – |
| Außerhalb geschlossener Ortschaften unzulässig rechts überholt | 100 Euro | in der Regel 1 | – |
| Keine vorschriftsmäßige Rettungsgasse gebildet | 200 Euro | 2 | 1 Monat |
| Keine Rettungsgasse gebildet und dadurch andere behindert | 240 Euro | 2 | 1 Monat |
| Keine Rettungsgasse gebildet und dadurch andere gefährdet | 280 Euro | 2 | 1 Monat |
| Keine Rettungsgasse gebildet und Sachbeschädigung verursacht | 320 Euro | 2 | 1 Monat |
| Rettungsgasse unberechtigt befahren | 240 Euro | 2 | 1 Monat |
| Seitenstreifen oder Nebenfahrbahn zum Wenden oder Rückwärtsfahren benutzt | 130 Euro | in der Regel 1 | – |
| Auf der durchgehenden Fahrbahn gewendet oder rückwärtsgefahren | 200 Euro | 2 | 1 Monat |
Bei einer konkreten Gefährdung durch Wenden, Rückwärtsfahren oder Fahren entgegen der Fahrtrichtung kann zusätzlich eine Straftat vorliegen. Dann sind deutlich schwerwiegendere Folgen möglich.
Häufige Fragen zum Stau auf der Autobahn
Ab wann muss die Rettungsgasse gebildet werden?
Sobald Fahrzeuge nur noch mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder zum Stillstand kommen. Man wartet nicht, bis ein Einsatzfahrzeug zu sehen oder zu hören ist.
Wo liegt die Rettungsgasse bei drei Fahrstreifen?
Zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen. Die Fahrzeuge links fahren nach links, die Fahrzeuge auf dem mittleren und rechten Fahrstreifen nach rechts.
Darf man im Stau über den Standstreifen zur nächsten Ausfahrt fahren?
Nein. Das ist nur erlaubt, wenn Polizei oder Verkehrszeichen den Seitenstreifen ausdrücklich freigeben.
Darf man nach einem Krankenwagen durch die Rettungsgasse fahren?
Nein. Es können weitere Einsatz- und Hilfsfahrzeuge folgen. Die Rettungsgasse muss bis zur Auflösung des Staus freigehalten werden.
Darf man bei stehendem Verkehr aus dem Auto steigen?
Ohne Notfall sollte man im Fahrzeug bleiben. Die Autobahn darf von Fußgängern grundsätzlich nicht betreten werden. Außerdem kann sich der Verkehr jederzeit wieder in Bewegung setzen.
Dürfen Motorradfahrer zwischen den Autos durchfahren?
Nein. Das Durchschlängeln kann gegen Überhol- und Abstandsregeln verstoßen. Auch die Rettungsgasse darf nicht benutzt werden.
Sollte man den Motor im Stau ausschalten?
Bei längerem vollständigem Stillstand kann das Ausschalten sinnvoll sein, sofern Verkehrssituation, Fahrzeugtechnik und Wetter dies zulassen. Bei kurzen Stopps oder ständigem Anfahren ist dies nicht immer praktikabel.
Fazit: Ruhe bewahren und Rettungsgasse freihalten
Wer in einen Stau gerät, sollte ruhig bleiben, ausreichend Abstand halten und unnötige Spurwechsel vermeiden. Die größte unmittelbare Gefahr besteht häufig am Stauende. Dort sind frühzeitiges Bremsen und das Warnblinklicht besonders wichtig.
Die Rettungsgasse wird bereits bei Schrittgeschwindigkeit gebildet und bleibt während des gesamten Staus frei. Seitenstreifen und Rettungsgasse sind keine Abkürzungen. Auch Wenden, Rückwärtsfahren und unnötiges Aussteigen bleiben verboten.
Die aktualisierten Regeln und Regelsätze wurden anhand von [§ 11 StVO](https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__11.html), [§ 18 StVO](https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__18.html) und dem [Bußgeldkatalog](https://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/anlage.html) geprüft.
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