Urlaub in Rumänien

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Urlaub in Rumänien

Die Landeshauptstadt Bukarest in Rumänien.

Die Landeshauptstadt Bukarest in Rumänien.

Aufgrund der Nähe zu Deutschland bietet sich Rumänien für einen Kurzurlaub an. Welche Verkehrsregeln man beachten sollte, um Bußgelder zu vermeiden erfahren sie auf dieser Seite.

Rumänien ist eine semipräsidentielle Republik mit der Landeshaupstadt Bukarest, einer Landesfläche von 238.391 qkm und einer Einwohnerzahl von 19.870.000. Somit ist die Bevölkerungszahl die 7. größte der Europäischen Union. In der Hauptstadt Bukarest leben 1,84 Millionen Menschen und macht sie somit auch zur 7. größten in der EU, auf Platz 6 liegt Wien mit 1,87 Millionen.

Die Landeswährung ist der Leu (RON). Das Land liegt zwischen Südeuropa und Mitteleuropa sowie am Schwarzen Meer. In westlicher Richtung geht es über den Karpatenbogen bis zur Pannonischen Tiefebene. Das Land grenzt an 5 Staaten, im Westen an Serbien und Ungarn, im Süden an Bulgarien, im Osten und Osten an die Ukraine und die Republik Moldau.

Rumänien war zur Zeit des Kalten Krieges und nach 1945 Teil des Warschauer Paktes. Schon im Jahr 1859 entstand der moderne rumänische Staat durch den Zusammenschluss der Fürstentümer Walachei und Moldau.

Man näherte sich seit 1989 den westeuropäischen Staaten politisch an und ist seit 2004 Mitglied der NATO und seit 2007 Mitglied der Europäischen Union.

Neben der Landeshauptstadt Bukarest sind folgende Städte bekannt: Constanța, Craiova, Brașov (Kronstadt), Cluj-Napoca (Klausenburg) und Timișoara (Temeswar) Iași.

Wie in Frankreich werden in Rumänien viele kleine Verwaltungseinheiten (Judeţe) unterschieden. Man unterscheidet so die historischen Regionen:

  • Walachei
  • Banat
  • Siebenbürgen/Transilvania/Erdély
  • Apuseni
  • Valea Hartibaciului
  • Donaudelta
  • Karpaten
  • Moldova

Städte in Rumänien sind:

Das Eiserne Tor auf rumänsich Porțile de Fier ist ein Durchbruchstal an der Donau, es liegt in den südlichen Karpaten, zwischen den Serbischen Karpaten und dem Banater Gebirge an der Grenze von Serbien und Rumänien.

Das Eiserne Tor auf rumänisch Porțile de Fier ist ein Durchbruchstal an der Donau, es liegt in den südlichen Karpaten, zwischen den Serbischen Karpaten und dem Banater Gebirge an der Grenze von Serbien und Rumänien.

  • Bukarest als Landeshauptstadt
  • Kronstadt
  • Klausenburg
  • Hermannstadt
  • Schässburg
  • Targu Mures
  • Temeswar
  • Iaşi
  • Constanţa
  • Craiova
  • Galaţi
  • Focşani
  • Hunedoara
  • Sinaia
  • Mamaia

andere bekannte Ziele:

  • Retezat als Nationalpark
  • Deutschweißkirch/Viscri als Kirchenburg
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Rumänische Sprache und Küche

Schloss Peles in Rumänien.

Schloss Peleș liegt 1,5 km nordwestlich von Sinaia, Etwa 300 Meter hangaufwärts leigt das Schloss Pelișor.. Das Schloss wurde von König Carol I von Rumänien erbaut zwischen 1873 und 1883.

Die Sprache des Landes, Rumänisch, ist anders als die slawischen Sprachen der umliegenden Länder eine romanische Sprache, also verwandt mit dem Italienischen, Spanischen und Französischem. Rumänisch hat sich eigenständig aus dem Lateinischen der römischen Besatzer entwickelt und von anderen Sprachen beeinflusst. Man findet rumänische Wörter aus dem russisch-slawischen Sprachraum wieder wie „halat, „otrava“ oder „cucuruz“ als auch solche aus dem deutschen wie „blitz“ oder „schmirgel“ sowie aus dem türkischen „bairam“ oder „hamsii“ und dem franzöischen mit „sutien“ oder „chiloti“.

Guten Tage heißt auf Rumänisch „buna ziua“ oder bei Jugendlichen einfach nur „Buna“. Auf Wiedersehen bedeutet „la revedere“ oder bei Jugendlichen einfach „pa“. Für Bitte sagt man im Rumänischen „va rog“ und für Danke „multumesc“.

Das Klima in Rumänien ist ein gemäßigtes Kontinentalklima mit heißen Sommern mit 40 °C und klaten Wintern mit bis zu -25 °C.

Der 1. Dezember ist Nationalfeiertag und der 8. März Frauentag in Rumänien.

In der rumänischen Küche spiegeln sich viele geschichtliche Einflüsse anderer Länder wieder.

So findet man durch Ungarn bedingt Gulasch wieder als  „tocanà“ sowie gefüllte Paprikas. Dank Griechenland auch  Weinblätterröllchen (sarmale), das Auberginenmus („zacuscà“) sowie Gerichte mit Schafskäse. Der Türkei entspringen saure Suppen wie „ciorbe“ und Süßspeisen aus Honig wie „baclava“ und „sarailie“.

Unterschiede gibt es jedoch, so wie den Tocana würde man in Ungarn als „Pörkölt“ bekommen, den Gulyas in Ungarn als Gulasch-Suppe.

Sarmale sind in milchsauer eingelegte Weisskraut-Blätter, vor allem im Winter beliebt. Die Zacucusa werden aus Paprika, Zwiebeln und Auberginen hergestellt als Brotaufstrich sowie aus anderen Gemüsen.

„Salate de vinete“ ist ein Auberginenmus.

Beliebt sind zu den meisten Gerichten auch rumänische Weine sowie das im Land gebraute Bier, dass größtenteils dem deutschen Rheinheitsgebot entspricht. Man findet hier auch 2 Liter Flaschen vor und nicht nur 0,5 Liter wie in Deutschland.

Beliebt ist auch der Likör „visinatà“ auf Sauerkirsch-Basis sowie der Schnaps „tuicà“, den man also zuika ausspricht sowie aus Pflaumen oder Treber den „palincà“.

Da in Rumänien 0,0 Promille als Alkoholgrenze beim Autofahren gilt sollte man mit dem Genuss jedoch vorsichtig sein.

Ein getrenntes Zahlen in Lokalen ist hierzulande unüblich. Man rechnet pro Tisch ab, möchte man getrennt zahlen, muss man darauf hinweisen. Diese Art der Zahlung wird auch „deutsche Bezahlung“ genannt und heißt „plateasca neamtasca“.

Bei jüngeren Rumänen hat es sich eingebürgert zunächst zusammen mit guten Trinkgeld für den Kellner zu zahlen und später die Rechnung untereinander einzeln zu begleichen.

Bedient wird man häufig von verschiedenen Bedienungen, ein Nachordern sollte man am besten bei der Person, bei der man schon zuvor bestellt hat. Ein Nachrechnen kann nicht schaden, da gern mal etwas durcheinander kommt dabei.

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Verkehrsregeln in Rumänien

Cluj-Napoca (Klausenburg) in Rumänien.

Cluj-Napoca (Klausenburg) in Rumänien.

Das Straßennetz ist gut ausgebaut, man benötigt jedoch die Rovignette oder Rovinieta, die man bei der Einreise kaufen kann, um die mautpflichtigen Straßen befahren zu dürfen. Diese ist nötig um die Straßen nutzen zu dürfen, auf manchen Streckenabschnitten kann noch eine zusätzliche Maut fällig werden. Diese wird an den entsprechenden Mautstationen kassiert.

Mit Hilfe von Kameras werden die Autokennzeichen in Rumänien gescannt und man erhält ein Bußgeld wenn das eigene Fahrzeug nicht in der Datenbank der Fahrzeuge ist, die eine Maut-Vignette erworben haben.

Das Bußgeld liegt bei 80 € und die Vignette kostet für 3 Monate 13 € oder 7 € für 20 Tage.

Auf kleinen Straßen herrschen häufig auch schlechtere Bedingungen, so dass ein Geländewagen als Mietwagen von Vorteil sein kann. Auch sollten die Stoßdämpfer und Bremsen in einen guten Zustand sein.

Die Tempolimits auf den Strassen in Rumänien liegen bei:

  • Innerorts sind 50 km/h erlaubt
  • Schnellstraßen außerorts haben ein Tempolimit von 90 km/h
  • Auf den Autobahnen, den „Autostradas“ sind 130 km/h zulässig

Da Rumänien Mitglied der EU ist genügt ein EU-Führerschein, wie der deutsche, um in dem Land Auto fahren zu dürfen. Weiterhin benötigt man den Fahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I und einen KFZ-Versicherungsschutz.

Die Promillegrenze liegt in Rumänien bei 0,0. Missachtet man sie so droht ein Bußgeld von mindestens 210 €. Verhält man sich der Polizei gegenüber in einer Kontrolle unkooperativ so kann sogar der Führerschein entzogen werden.

Häufig fahren die Autofahrer in Rumänien und vor allem Bukarest rücksichtslos und missachten gern die Verkehrsregeln. Auch wird häufig gehupt, größtenteils um andere auf ihre Unachtsamkeit aufmerksam zu machen, worauf man eher entspannt und dankbar reagiert.

Hält die Polizei einen an so muss die Warnblinklichtanlage eingeschaltet werden. Viele Straßenschilder sind nicht, wie in Deutschland, aus reflektierendem Material. Auch auf Kutschen und Eselgespanne, die nachts selten beleuchtet sind sollte man sich einstellen.

Fährt man in den Karpaten und Gebirge solle man einen kleineren Gang wählen um die Bremskraft des Motors zu nutzen und die Bremsen zu schonen. Auch auf Schlaglöcher sollte man immer gefasst sein und das auch andere Fahrzeuge wegen diesen plötzlich Ausweichmanöver fahren könnten.

Bußgelder aus Rumänien können nach dem Urlaub auch in Deutschland fällig werden. Allerdings liegt hier die Mindestgrenze bei 70 €, die durch zusätzliche Gebühren schnell erreicht werden kann. Daher sollte man Bußgelder im Urlaub meiden und fällige bezahlen, da es sonst bei einer erneuten Einreise zu Problemen kommen kann.

Bußgelder in Rumänien

Verstoß Strafe
20 km/h zu schnell ab 60 €
50 km/h zu schnell ab 120 €
Mehr als 0,0 Promille beim Fahren ab 250€
Handy am Steuer ab 120 €
Nicht angeschnallt gefahren ab 45 €

 

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